Finanzen unter Kontrolle – mit der Kreditkarte richtig umgehen

Obwohl sich die Schulzeit über einen langen Zeitraum erstreckt, gelingt es dem Bildungssystem trotzdem nicht, alle wichtigen Dinge zu vermitteln. Dies trifft ganz besonders für den Umgang mit Geld zu. Die Folge ist, dass viele Menschen die Schule verlassen und – sofern sie es nicht auf anderem Wege lernen – dem Risiko ausgesetzt sind, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Oft liegt es an den Eltern, ihren Kindern den Umgang mit Geld beizubringen. Doch nicht alle Eltern sind gute Vorbilder, weshalb viele Menschen bereits in jungen Jahren in die Schuldenfalle tappen bzw. relativ hohe Schulden anhäufen. Der Schuldenatlas bestätigt dies übrigens: Ein erschreckend großer Teil der verschuldeten Menschen ist noch keine 30 Jahre alt und zudem überwiegend männlich.

Gründe hierfür gibt es gleich mehrere. Ein wesentlicher Punkt ist der Druck der Gesellschaft. Wir leben in einer Konsumwelt, in der wir mit anderen mithalten möchten. Dies führt dazu, dass viele Menschen über ihre Verhältnisse leben. Zumal ihnen dies auch leicht gemacht wird, nie war es so leicht, an Geld zu kommen.

Die Banken freuen sich

Finanzielle Unterstützung gibt es von den Banken. Schon ein kleines Einkommen genügt, damit ein großzügiger Dispo eingeräumt wird und es die Kreditkarte zum Konto mit dazu gibt. Die Verlockung ist dann natürlich groß, viele junge Menschen können es gar nicht abwarten, ihren Kreditrahmen auszuschöpfen.

Sofern es gelingt, den Kreditkartenbetrag innerhalb der Frist vollständig zurückzuzahlen, ist alles kein Problem. Wer das hingegen nicht schafft, muss satte Zinsen zahlen – zumal diese auch anfallen können, wenn der Kreditkartenbetrag vom Konto eingezogen wird und der Saldo daraufhin ins Minus rutscht. Die Banken freuen sich darüber, weil sie hier richtig gute Zinseinnahmen erzielen.

Kreditkarte vernünftig einsetzen

All dies soll nicht heißen, dass es schlecht wäre, eine Kreditkarte zu besitzen. Immerhin bietet sie als Zahlungsmittel gewisse Vorteile. Hierzu zählt zum Beispiel die Möglichkeit, jederzeit sicher im Ausland bezahlen zu können. Es ist einfach besser, bargeldlos zu bezahlen, als viel Geld in fremder Währung bar bei sich zu tragen. Hinzu kommt das sichere Bezahlen im Internet, das ganz neue Chancen eröffnet. Zumal die Kreditkarte auch immer gut für den Notfall ist, sollte es beispielsweise erforderlich sein, sich am Automaten mit Bargeld einzudecken – und zwar sowohl im Inland als auch Ausland.

Entscheidend ist am Ende der richtige Einsatz des Zahlungsmittels. Dies bedeutet vor allem eines, nämlich den eingeräumten Verfügungsrahmen nicht um jeden Preis auszuschöpfen. Es gilt der Verlockung zu widerstehen, was übrigens am einfachsten gelingt, indem bewusst ein möglichst kleiner Verfügungsrahmen vereinbart wird. Leider zeigen sich die Banken diesbezüglich viel zu großzügig. Meist ist es überhaupt kein Problem, gleich zu Beginn einen Rahmen auszuhandeln, der ein Mehrfaches des monatlichen Einkommens beträgt. Bei solchen Möglichkeiten überrascht es nicht, dass es vielen Menschen schwer fällt, das Geld innerhalb weniger Wochen vollständig zurückzuzahlen.

Außerdem ist die Wahl der Karte nicht außer Acht zu lassen einen Vergleich lässt sich z.B. bei www.kreditkarten-vergleich24.at machen. Die Werbung verspricht einen tollen Status, wenn mit einer Premium-Kreditkarte bezahlt wird. Doch am Ende ist dieser Status nicht viel wert. Im Gegenteil: Oft werden satte Jahresgebühren fällig, ohne dass die Kreditkartengesellschaften eine nennenswerte Gegenleistung bieten. Daher ist es meist am sinnvollsten, sich für eine simples Karte mit möglichst geringer Jahresgebühr zu entscheiden.

Wie Satellitentechnik zu mehr Rendite bei Energieinvestments führt

Die Energiewende ist schon lange keine Utopie mehr, in den vergangenen Jahren wurden in Deutschland unzählige Kraftwerke zur Nutzung erneuerbarer Energien errichtet. Ein erheblicher Teil unserer Elektrizität wird von Photovoltaikanlagen und Windrädern erzeugt. Verantwortlich dafür ist vor allem die finanzielle Förderung. Die Einspeisevergütung hat sogenannte Energieinvestments unglaublich attraktiv gemacht.

Der Zulauf ist enorm, nicht nur große Unternehmen und institutionelle Anleger investieren in die Nutzung nachhaltiger Energien. Auch viele Privatpersonen sind ordentlich investiert, zumal sie vieler der genannten Anlagen sogar selbst errichtet haben und erfolgreich betreiben.

Andererseits darf man sich nicht täuschen lassen, denn nicht immer ist die Nutzung erneuerbarer Energien so effizient und rentabel, wie häufig geglaubt wird. Leider kommt es immer wieder zu Fehlinvestments, d.h. die Kraftwerke erzeugen am Ende deutlich weniger Energie, als im Vorfeld berechnet wurde. Für die Anleger kann dies bedeuten, dass sie keine Renditen erwirtschaften, sondern ein Verlustgeschäft machen. Gerade im Bereich der Windkraftanlagen ist dies nicht ungewöhnlich.

Geodaten für mehr Rendite

In diesem Umfeld muss ein Investment vom Standort abhängig gemacht werden. Entscheidend sind die Informationen, die zum jeweiligen Standort vorliegen. Je aussagekräftiger die Geo-Daten sind, desto leichter fällt es, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Früher haben professionelle Anleger vor allem auf Gutachten geblickt, deren Messdaten vor Ort erhoben wurden. Diese Vorgehensweise ist immer noch verbreitet, wobei jedoch immer häufiger noch ergänzend auf Satellitendaten geschaut wird. Satelliten, wie sie z.B. im Copernicus Programm arbeiten, liefern wertvolle Daten, die u.a. über Bodenstrukturen oder Windstärken Aufschluss geben. Zumal die Satellitendaten einen großen Vorteil bieten. Sie gestatten es, große Flächen auszuwerten und somit viel schneller eine grobe Vorauswahl zu treffen, wodurch sich die Realisierung einiger Investments beschleunigen lässt.

Copernicus – was dahinter steckt

Viele Menschen gehen zunächst davon aus, dass Copernicus ein einzelner Satellit ist. Doch wie bereits angedeutet wurde, steht der Name für ein Programm. Das Forschungsprogramm gilt als äußerst erfolgreich und wird von des ESA koordiniert. Insgesamt umfasst es vier aktive Satelliten, die unsere Erde fortlaufend umkreisen und zugleich Geo-Daten sammeln. Die Daten werden mithilfe verschiedener Messinstrumente gesammelt. Unter anderem gelangen optische Verfahren zum Einsatz, jedoch ebenso Radartechnik.

So mancher Investor mag vermuten, dass die Daten ausschließlich einer zahlungskräftigen Kundschaft bereitgestellt werden. Dies ist jedoch nicht der Fall. Weil das Programm mit öffentlichen Mitteln realisiert wurde und weiterhin so unterstützt wird, ist ein Großteil der Daten frei zugänglich. Anders gesagt: Investoren können sich die Geo-Daten kostenfrei besorgen, wobei sie diese allerdings auch selbst interpretieren müssen.

Es geht nicht nur um Rendite

Gerade weil die ESA ihr Copernicus Programm mit öffentlichen Mitteln betreibt, werden die gewonnenen Informationen keinesfalls nur Investoren zur Verfügung gestellt. Sinn und Zweck ist es, die Daten intelligent einzusetzen. Am besten soll dies so geschehen, dass möglichst viele Menschen von ihnen profitieren. Deshalb werden die Daten z.B. gerne herangezogen, um Standorte für die Errichtung öffentlicher Energieanlagen herangezogen. Gerade in den skandinavischen Ländern ist es nicht ungewöhnlich, die Geothermie zu nutzen, um Haushalte und Unternehmen mit günstiger und zugleich nachhaltiger Energie zu versorgen.

Derartige Informationen sind ein gutes Argument, um weitere Engagements in der Luft- und Raumfahrt in Bewegung zu setzen. Aufgrund der bisherigen Erfolge ist davon auszugehen, dass das Copernicus Programm noch längere Zeit weitergeführt wird. Ebenso könnten andere Organisationen ähnliche Programme auflegen. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Satellitendaten in Zukunft noch stark an Bedeutung gewinnen bzw. immer mehr Investoren auf sie zurückgreifen.

Zugleich ist der technische Fortschritt nicht außer Acht zu lassen. Schon heute können die Satelliten Daten sammeln, die mit einer hohen Genauigkeit beeindrucken. Aber das dürfte es noch lange nicht gewesen sein, künftigen Satellitengenerationen werden noch viel bessere Daten liefern.

Nachhaltig investieren – Nutzen und Rendite im Doppelpack

Grüne Investments haben sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Schlagwort entwickeln. Längst haben sich Anlagekonzepte und Strategien dieser Klasse zu einem echten Trend entwickelt. Vor allem bei privaten Anlagern gelten sie als sehr gefragt. Kein Wunder, oftmals haftet dem Investieren ein negativer Ruf an: Niemand möchte mit einem Investmentbanker verglichen werden.

Tatsächlich steckt hinter nachhaltigem Anlegen jedoch sehr viel mehr, als z.B. der Erwerb ausgewählter Aktien oder Fondsanteile. Investoren können mit ihren Geldern eine ganze Mengen bewirken. Zugleich locken Renditen, die oftmals überraschen. Schon so mancher Fonds hat Renditen hervorgebracht, mit denen anfangs kaum jemand rechnete.

Die Grundidee grüner Investments

Im Mittelpunkt steht grundsätzlich das nachhaltige Handeln. Anleger möchten mit ihrem Kapital einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten. Dementsprechend fließen Gelder ausschließlich in Unternehmen oder Projekte die eine entsprechende Wirkung erzielen. In den meisten Fällen stehen dabei Umweltthemen im Vordergrund, wie z.B. ein verantwortungsvoller Umfang mit natürlichen Ressourcen. Ebenso kann sich ein Investment auch um soziale Aspekte drehen, um beispielsweise Menschen in bestimmten Ländern oder Branchen zu helfen. Mehr Infos beim handelsblatt.com

Bereiche nachhaltiger Investments

Damit wären wir bei den eigentlichen Bereichen nachhaltiger Investments angekommen. Deren Spektrum ist ungemein breit gefächert. Wie schon angedeutet wurde, stehen vor allem natürlichen Ressourcen und deren Nutzung im Vordergrund. Ganz verbreitet sind Investments in nachhaltige Kraftwerke, die Strom erzeugen. Typische Beispiele sind Solaranlagen und Windkrafträder.

Ein ähnlicher Bereich ist die Gewinnung von Rohstoffen oder Materialien, die einem nachhaltigen Anbau oder einer entsprechenden Gewinnung resultieren. Dasselbe gilt für deren Verarbeitung, die ebenfalls „grün“ erfolgen kann und somit einen Beitrag zum Schutz von Natur oder Klima leistet.

Allerdings muss der Fokus nicht grundsätzlich auf das Thema Umwelt oder Mensch gerichtet sein. Ein anderer Ansatz besteht darin, zunächst einmal sämtliche Aktien heranzuziehen, die am Markt gehandelt werden. Unter der Berücksichtigung von Ausschlusskriterien, werden dann Aktien von Unternehmen aussortiert, die mit einer nachhaltigen Investmentstrategie nicht vereinbar sind. So werden z.B. Hersteller von Waffen oder Unternehmen, die Klimaprotokolle nicht akzeptieren, ausgelistet.

Umsetzung in der Praxis

Die praktische Umsetzung solcher Investment kann auf ganz unterschiedlichem Wege erfolgen. Da wäre zunächst das Direktinvestment, bei dem der Investor z.B. eine Anlage errichtet. Im privaten Umfeld werden vor allem Photovoltaikanlagen und kleinere Windräder errichtet. Die Betreiber solcher Anlagen erhalten eine Vergütung für ihren Strom, den sie in das Netz einspeisen.

Eine andere Form besteht darin, schlichtweg Wertpapiere zu erwerben. Hier ist es möglich, sowohl direkt in Aktien oder alternativ gebündelt in Fonds zu investieren. Bei der Aktienauswahl wird vor allem mit den bereits erwähnten Ausschlusskriterien gearbeitet, wohingegen bei Fonds oftmals gezielt Lösungen aufgelegt werden, die explizit auf nachhaltige Investments ausgerichtet sind.